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"Zeche is nich" geht auf Sendung

Foto: Hanna Witte / MADE IN GERMANY FilmproduktionFoto: Hanna Witte / MADE IN GERMANY Filmproduktion

Licht an, Ton ab, Kamera läuft! "Zeche is nich" wurde von Juni bis Oktober 2009 in der Metropole Ruhr gedreht. / Foto: Hanna Witte

Das ZDF strahlt den Episodenfilm "Zeche is nich" am Montag, den 30. August, um 23.55 Uhr aus. "Zeche is nich" wurde im Sommer 2009 für die Reihe "ZDF Das kleine Fernsehspiel" im Ruhrgebiet gedreht und ist im Januar zur Eröffnung von RUHR.2010 auf Zeche Zollverein erfolgreich uraufgeführt worden. Jetzt kommt der Film ins TV - persönlich und vielfältig, lebensnah und humorvoll.

Aus Anlass der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 beschloss die ZDF-Redaktion von "Das Kleine Fernsehspiel", filmisch der Frage nachzugehen, was den besonderen Charakter der Metropole Ruhr ausmacht. Wie sieht die Situation in dem Ballungsraum aus und was sind ihre Perspektiven? Die Filmstiftung NRW begeisterte sich ebenfalls für diese Idee und unterstützt das Projekt. Die Produktion des Filmes übernahm die MADE IN GERMANY Filmproduktion. Es folgte eine Ausschreibung an den beiden Filmschulen in Nordrhein-Westfalen, der Kunsthochschule für Medien Köln und der ifs internationale filmschule Köln.

Aus einer Vielzahl an Einreichungen wurden die Konzepte von sieben talentierten Nachwuchsregisseuren ausgewählt: Anna Wahle, Henning Marquaß, Mirko Dreiling, Undine Siepker, Corinna Liedtke, Johannes F. Sievert und Stephan Bergmann. Ihre Filmideen zeigen einen sehr persönlichen Blick auf die Metropole Ruhr, die manchen von ihnen seit ihrer Kindheit sehr vertraut, anderen gerade durch die Entfernung eher suspekt ist. Mal sind die Filmepisoden fiktional, mal dokumentarisch, mal dazwischen. Aber immer bleiben sie authentisch.

Nach der Ausstrahlung im ZDF (30.08.2010, 23.55 Uhr) wiederholt der ZDFtheaterkanal "Zeche is nich" am Dienstag, 31. August, um 22.55 Uhr.
   

Was ist das Besondere an der Metropole Ruhr?
Die Kurzfilme gehen der Frage nach, wofür das Ruhrgebiet heute steht, wo es seine Identität findet - eine Region, die so lange von der Industrie geprägt war und heute nach einem neuen Gesicht sucht. Die filmischen Episoden erheben nicht den Anspruch, ein abschließendes, fertiges Bild der Metropole Ruhr widerzugeben. Sie stehen vielmehr stellvertretend für die 53 Revierstädte, ihre 5,3 Millionen Einwohner, 4.435 Quadratkilometer, unzählige Klischees und kulturelle Vielseitigkeit.

Das Besondere an "Zeche is nich" ist, dass der Film in einem ständigen und engen Austausch aller beteiligten Filmemacher entstand. Es gab regelmäßige Treffen zwischen den Regisseuren, der Redaktion des Kleinen Fernsehspiel, der Produzentin Melanie Andernach sowie den Professoren der Filmschulen, um so möglichst tief in die Seele des Ruhrgebiets vorzudringen. Es fanden Exkursionen in die Metropole Ruhr statt - sogar untertage. Diese Treffen waren Orte der Inspiration und der offenen Auseinandersetzung. Auch aus diesem Grund wurden die Filme nacheinander gedreht, von Juni bis Oktober 2009.

Sieben Regisseure begaben sich in sieben Filmgeschichten auf die Suche nach der Metropole Ruhr. Die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 hat das Film- und Produktionsteam tatkräftig bei der Suche nach geeigneten Drehorten und der unbürokratischen Erlangung von Drehgenehmigungen unterstützt. Darum möchten wir Ihnen in den kommenden Wochen die einzelnen Kurzfilme und ihre Regisseure in Wort und Bild vorstellen. Exklusiv für RUHR.2010 haben die Regisseurinnen und Regisseure ihre Erfahrungen mit Land und Leuten während des Drehs niedergeschrieben. So setzt sich aus frischer, neugieriger Perspektive und in humorvollen und kritischen Sichtweisen ein unkonventionelles Bild vom alten Ruhrgebiet und der neuen Metropole Ruhr wie bei einem Kaleidoskop zusammen.
  
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Bildergalerien von allen Episoden
     

Filmpremiere bei der Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres

"Zeche is nich - Sieben Blicke auf das Ruhrgebiet" feierte seine Premiere zum offiziellen Auftakt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 auf dem Gelände des Welterbe Zollverein in Essen.
Zur Eröffnung des zweitägigen Kulturfestes "Glück Auf!" am Samstag, den 9. Januar 2010 um 18 Uhr, wurde "Zeche is nich" in Halle 2 in Anwesenheit der Regisseure uraufgeführt und am selben Abend in zwei anschließenden Vorstellungen gezeigt.
Am Sonntag, den 10. Januar 2010, folgten weitere Wiederholungen im Salzlager der Kokerei Zollverein - abwechselnd zu den Präsentationen des neuen WDR-Tatort aus der Metropole Ruhr.
  

"Zeche is nich" - Produktionsangaben

Regie: Anna Wahle, Henning Marquaß, Mirko Dreiling, Undine Siepker, Corinna Liedtke und Stephan Bergmann
75min, gedreht auf S16mm, HD, DVC Pro HD, Digi-Beta
eine Produktion der MADE IN GERMANY Filmproduktion in Koproduktion mit Kunsthochschule für Medien Köln, ifs internationale filmschule köln und ZDF Das kleine Fernsehspiel
gefördert von Filmstiftung Nordrhein-Westfalen

Logo der MADE IN GERMANY Filmproduktion GmbH Logo der MADE IN GERMANY Filmproduktion GmbH

Logo der MADE IN GERMANY Filmproduktion GmbH

Produziert wurde "Zeche is nich" von Melanie Andernach für die MADE IN GERMANY Filmproduktion GmbH, die sie zusammen mit Knut Losen Anfang 2007 gegründet hat. Diese unabhängige Filmproduktion in Köln entwickelt und (ko-)produziert Dokumentar- und Spielfilme besonders mit gesellschaftlichen, sozialen und politischen Themen, die starkes visuelles Potential versprechen. 2007 erhielt die Firma das Stipendium des AV-Gründerzentrums. Die Kinofilm-Produktion "Die Dinge zwischen uns" (2008) erhielt den Best Actress Award beim Filmfestival Madrid und wurde auf zahlreichen anderen Filmfestivals gezeigt. 2009 entstanden die Dokumentarfilme "A Triangle Dialogue" und "PRIVATE PARTY" in Koproduktion mit WDR und arte.

Weitere Informationen zu "Zeche is nich" finden Sie auf der ZDF-Website unter
Das kleine Fernsehspiel
und auf der Website von
MADE IN GERMANY Filmproduktion