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Label: "Wir sind die Wiege der Kultur"


Uraufführung

gisela! oder: die merk- und denkwürdigen wege des glücks

Marino 2001 / fotografie: barbara klemmMarino 2001 / fotografie: barbara klemm

Marino 2001 / fotografie: barbara klemm

Musiktheaterstück von Hans Werner Henze, Christian Lehnert und Michael Kerstan für Jugendliche und mit Jugendlichen

Was haben Oberhausen und Neapel gemeinsam? Wenig. Und doch so viel: Beide Städte sind Schauplätze der neuen Oper von Hans Werner Henze.


Ein Alterswerk als Neuschöpfung für die Jugend und mit der Jugend. Eine Brücke zwischen dem Sehnsuchtsland Italien, dem wir die Opernkultur verdanken, und dem Ruhrgebiet, das als grau und ungemütlich verschrien ist, sich aber längst zu einem aufregenden Kulturzentrum entwickelt hat. Hans Werner Henze versucht mit seinem neuesten Musiktheaterwerk „Gisela! oder: Die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks“ extreme Pole miteinander zu verbinden und unmöglich erscheinende Kombinationen zu ermöglichen.

Zwischen Commedia-dell’arte-Improvisationen, die in Chaos auszuarten scheinen und Gebrüder-Grimm-Romantik, die zu Albträumen mutiert, regiert über allem aber das große Gefühl. Die Hauptfigur Gisela trifft in Neapel ihre wahre Liebe Gennaro und tauscht dafür gerne ihren deutschen Saubermann ein, wenn der neue Italian Lover nur bereit ist, sich auch auf die schönen Seiten von Oberhausen einzulassen. Dass hinterhältigen Eifersüchteleien und übertriebenem Machogehabe am Ende und ohne Vorwarnung durch den Ausbruch des Vesuvs ein Ende gesetzt wird, zeigt, dass es bei allen Konflikten nur eine wirkliche Siegerin geben kann: die Liebe.

So findet Gisela ihr Glück, sind unüberwindbar scheinende Grenzen überbrückt und hat der einstmals selbst nach Italien ausgewanderte Komponist mit neuen Klängen, kunstvollen Szenen und sensiblen Madrigalgesängen die Zuschauer der Ruhrtriennale beglückt. Er zeigt uns, wie wichtig es manchmal ist, alles hinter sich zu lassen, Neuem gegenüber offen zu bleiben ohne die Tradition zu vergessen, und alles miteinander zu verknüpfen, um schließlich doch zum Ziel zu gelangen.

Ein großes Anliegen des Komponisten bei dieser neuen Arbeit ist die Hinwendung zu der jungen Zuschauer- und Darstellergeneration. So werden im Ruhrgebiet tätige jugendliche Musik- und Theaterschaffende in die Uraufführung miteinbezogen, um ihr kreatives Potential und ihre künstlerische Identität zu entdecken, zu fördern und zu präsentieren.

Musikalische Leitung: Steven Sloane | Inszenierung: Pierre Audi | Bühne und Kostüme: Christof Hetzer | Choreografie: Gill Emerson, Gail Skrela | Video: Martin Eidenberger | Dramaturgie: Klaus Bertisch

Mit dem Studio musikFabrik – Jugendensemble des Landesmusikrats NRW, dem Jugend-Kammerchor der Chorakademie Dortmund und Studierenden der Folkwang Universität

Uraufführung:
25. September 2010, 19.30 Uhr, Maschinenhalle Zeche Zweckel, Gladbeck

Weitere Vorstellungen: 28., 30. September, 2., 3., 6., 8. Oktober 2010, jeweils 19.30 Uhr

Einführungen jeweils 19 Uhr


Eine Uraufführung der Ruhrtriennale
Auftragswerk der Sächsischen Staatsoper Dresden
und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 für "Das Henze-Projekt"

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Ruhrtriennale unter:
www.ruhrtriennale.de/de/programm/gisela


Sehen Sie hier den Beitrag von RUHR.2010-TV zu Gisela!



Uraufführung Gisela!, Zeche Zweckel Gladbeck, 25.09.2010

 
 

Erste Impressionen zur Produktion Gisela!