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Label: "Wir sind die Wiege der Kultur"

Wiederaufnahme

der junge lord

mit Ingeborg Bachmann bei den Endproben zur Uraufführung von mit Ingeborg Bachmann bei den Endproben zur Uraufführung von "Der junge Lord", Berlin 1965

mit Ingeborg Bachmann bei den Endproben zur Uraufführung von "Der junge Lord", Berlin 1965

Komische Oper in zwei Akten | Libretto von Ingeborg Bachmann

Eine deutsche Kleinstadt trifft einen berühmten Gelehrten, sofort verschränken sich Kleinbürgerlichkeit und Standesdünkel zu einem Fest der Eitelkeit, bei dem am Ende Scheinwelten wie Seifenblasen platzen.

In der komischen Oper "Der junge Lord", die Hans Werner Henze 1965 zusammen mit Ingeborg Bachmann schrieb, wird die Enge und Engstirnigkeit der Zeit aufs Korn genommen. Er werde, so schrieb Henze während der Arbeit an dem Werk an seinen Verleger, "mit Rossinischem Brio meine bis dahin so völlig vernachlässigte komische Ader hervortreten lassen". In der Tat stellt "Der junge Lord" eine gelungene Neuformulierung der Buffo-Oper in der Tradition von Mozart und Rossini dar und ist doch zugleich ein kritisch-liebevoller Reflex auf die Gesellschaft im westlichen Nachkriegsdeutschland. Das Werk wurde nach der Uraufführung als Sternstunde des Musiktheaters gefeiert. Die Lebendigkeit der großen Ensembles und die feine Charakterzeichnung der Personen machen das Stück zu einem Jahrhundertwerk. Poesie und Sarkasmus spielen einander die Bälle zu. Am Dirigentenpult steht der Wahnwitz mit lakonischem Augenzwinkern. Christine Mielitz inszenierte den Zweiakter 2009 im Dortmunder Opernhaus. Für das "Henze-Projekt" steht die erfolgreiche Inszenierung noch einmal auf dem Spielplan.
"So viel zu gucken und zu staunen gibt es selten in der Oper." (Ruhr-Nachrichten)

Musikalische Leitung: Jac van Steen
Inszenierung: Christine Mielitz
Bühne | Kostüme: Kaspar Glarner
Choreografie: Justo Moret Ruiz
Choreinstudierung: Granville Walker

Opernensemble und Chor des Theaters Dortmund
Opern-Kinderchor der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund
Dortmunder Philharmoniker

Vorstellung: 15. Januar 2010, Opernhaus Dortmund


Eine Koproduktion des Theaters Dortmund
und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010
Gefördert durch den Fonds Neues Musiktheater des NRW KULTURsekretariats
und die Theater- und Konzertfreunde Dortmund e.V.