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Label: "Wir sind die Wiege der Kultur"

Neuinszenierung

orpheus-projekt

mit Ruth Berghaus, die das Ballett mit Ruth Berghaus, die das Ballett "Orpheus" choreografierte, Wien 1986

mit Ruth Berghaus, die das Ballett "Orpheus" choreografierte, Wien 1986

Szenischer Abend mit Musik von Hans Werner Henze und Christoph Willibald Gluck

Kann Gesang den Tod überwinden? Ist Kunst in der Lage, das Unmögliche nicht nur zu wagen, sondern auch zu erreichen?

Vor Orpheus’ Trauergesang jedenfalls werden selbst die Geister der Unterwelt von Mitleid ergriffen. Er darf Eurydike aus dem Totenreich ins Leben zurückführen - und verliert sie dennoch wieder: Der Zauber der Musik wirkt nur so lange, wie das sinnliche Begehren verleugnet wird und sich die Kunst von Verlust und Schmerz nährt. Orpheus, der Sänger, schöpft seine Kunst aus der Niederlage und setzt sich dem Auf und Ab zwischen Ober- und Unterwelt, zwischen extremen Gefühlsgegensätzen aus.

In "Orpheus und Eurydike" von 1762 stellt Gluck die Musik ganz in den Dienst der dramatischen Wahrheit, des unverstellten Ausdrucks und der Natürlichkeit des Gesangs. Ein Brückenschlag von rund 200 Jahren verbindet Glucks Werk mit Musik von Hans Werner Henze. In "Kammermusik 1958" auf die Worte von Hölderlins Hymne "In lieblicher Bläue" beschwört Henze, für den die Figur des Orpheus der Urquell aller Musik ist, die griechische Antike.

Als Epilog zur Oper und als Reflex von Eurydikes Tod erklingen Henzes "Nachtstücke und Arien" für Sopran und Orchester auf Texte von Ingeborg Bachmann von 1957. Hier distanziert Henze sich bewusst von der Nachkriegsavantgarde und sucht den Weg zu einem mediterran-klassischen Schönheitsideal.

Musikalische Leitung: Jac van Steen
Inszenierung: Christine Mielitz
Bühne | Kostüme: Hartmut Schörghofer
Choreinstudierung: Granville Walker

Opernensemble und Chor des Theaters Dortmund
Dortmunder Philharmoniker

Einführungsmatinee: 16. Mai 2010, Foyer Opernhaus Dortmund
Premiere: 30. Mai 2010, Opernhaus Dortmund
Vorstellungen: 2./5./13./27. Juni 2010

Eine Koproduktion des Theaters Dortmund
und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010