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Label: "Wir sind die Wiege der Kultur"

Neuinszenierung

undine

Neapel 1955Neapel 1955

Neapel 1955

Ballett in drei Akten | Libretto von Frederick Ashton

"Was ist Undine? Wer ist Undine? So fragten wir uns. Ist sie das seelenlose Meerjungfräulein, besessen vom Wunsch, eine Seele zu gewinnen, ohne die Vorteile oder Nachteile eines solchen Besitzes ermessen zu können?"

"Kann sie überhaupt sich nach Liebe sehnen, ohne die Liebe zu begreifen? Was treibt sie unter die Menschen? Ist es Neugier, Spielerei, oder ist es der Wunsch des Menschenwesens, der sie heraufbeschwört. Wir kamen auf diese Fragen immer wieder zurück", erinnert sich Hans Werner Henze an die Konzeption seines Werks.

Das Ballett "Undine", dessen Libretto der Komponist gemeinsam mit dem Choreografen der Uraufführung, Sir Frederick Ashton, verfasste, gehört zu den bedeutendsten Versuchen, die Tradition des abendfüllenden Handlungsballetts, möglichst noch märchenhaft-romantischen Inhalts, im 20. Jahrhundert fortzuführen. Die Autoren berufen sich auf die gleichnamige Erzählung von Friedrich de la Motte-Fouqué, die schon E.T.A. Hoffmann und Albert Lortzing zu Opern angeregt hatte.

Dass in dieser Fassung aus der Nixe Undine (Tochter eines Wassermanns und zu Hause in einem Waldsee) eine mediterrane Nymphe (Tochter Tirrenios, König des Mittelmeers) wird, ist durchaus von Bedeutung. Im Herbst 1958 beim Royal Ballet in London uraufgeführt - übrigens mit Margot Fonteyn in der Titelrolle -, fiel die Entstehung des Werks nicht nur in die Zeit, als Henze in Italien eine neue Heimat fand, sondern in der er auch die Einflüsse früherer Kulturen als bedeutsam für sein Schaffen erkannte. Die Interpretation durch das Aalto Ballett inszeniert der belgische Choreograf Stijn Celis, der an lreichen europäischen Bühnen durch seine zeitgenössische Ästhetik auf sich aufmerksam machte.

Choreografie: Stijn Celis
Bühne: Jan Messerli
Kostüme: Catherine Voeffray

Solisten und Corps de ballet des Aalto Ballett Theaters Essen
Bochumer Symphoniker

Einführungsmatinee: 12. September 2010
Premiere: 18. September 2010, Aalto-Theater, Essen
Vorstellungen: 21., 23. September 2010 | 2. , 17. Oktober 2010 | 5., 7., 22. Januar 2011

Werkeinführungen jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn in der Aalto-Cafeteria

Eine Koproduktion des Aalto Ballett Theaters Essen
und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010