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MELEZ.Labor - Eine Forschungsreise zu den Kreativzentren der Metropole Ruhr im Schatten der Fördertürme

"Weißer Wagen" / Foto: Gordana Bursac

"Weißer Wagen" / Foto: Gordana Bursac

MELEZ.Labor beschäftigt sich mit der Zukunftsfähigkeit der Region und neuen Formen des Zusammenlebens der Menschen vor Ort: in den Quartieren der Metropole Ruhr. Denn über Zukunft wird nicht am Reißbrett oder mit hochfliegenden Masterplänen allein entschieden, sondern dort, wo Menschen aus ihrem Lebensalltag heraus das Stadtleben neu erfinden und täglich miteinander leben.

Oft sind es dabei die Viertel am Rande der Städte jenseits der Zentren, in denen die originellsten und zukunftsweisenden Handlungskonzepte entstehen. Viertel im ehemaligen Kohle- und Industriegürtel des Ruhrgebiets, wie Duisburg-Marxloh ganz im Westen oder die Dortmunder Nordstadt am östlichen Ende der Region, in denen die Menschen, die dort leben, seit Jahren mit kreativen Ideen auf wegbrechende Strukturen und eine sich verändernde Bevölkerungszusammensetzung reagieren. Es sind Stadtteile mit hohem Migrantenanteil, mit hoher Arbeitslosigkeit und niedrigem Einkommens und Bildungsniveau. Sie galten lange als Verlierer des Strukturwandels und haben immer noch den Ruf von Problemvierteln, als Orte ohne Chance, die man nach Einbruch der Dunkelheit besser meidet.

Doch gerade hier, im Schatten der ehemaligen Fördertürme und Hochöfen, entstehen ganz eigene Formen einer Neuerfindung des Stadtlebens, von beispielhafter lokaler Ökonomie oder der Ansiedlung einer wachsenden Kreativszene und den damit verbundenen neuen Impulsen zur Organisation des Zusammenlebens.

MELEZ.Labor lädt zu mehreren Forschungsreisen durch diese Orte ein, die jeder zu kennen glaubt, über die man aber eigentlich kaum etwas weiß. Geleitet werden diese Reisen von den Experten vor Ort. Von den Bewohnern der Quartiere selbst, die durch ihren Stadtteil führen und zeigen, was man sonst nicht sieht: Privatwohnungen,  Künstlerwerkstätten der Dortmunder Nordstadt, Hinterhöfe und Hinterzimmer der Marxloher Hochzeitsmeile und all die beispielhaften Plätze, an denen Altes noch sichtbar ist, aber längst Neues entsteht, vielleicht sogar die vielbeschworene Metropole von morgen. Flankiert werden die Führungen von Diskussionen mit Stadtplanern und Anwohnern, von Filmen, Konzerten und Partys und all den besonderen Geschichten, die Junge und Alte in diesen Quartieren zu erzählen haben. Gehen Sie mit dem MELEZ.Labor auf eine Weltreise in der Nachbarschaft!

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Mercator

www.stiftung-mercator.de