SUCHE:

Veranstaltungskalender

<<Oktober 2021>>
MoDiMiDoFrSaSo
    010203
04050607080910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

MELEZ im türkischen Fernsehen / MEHR


Tschuldigung is' hier noch frei?
Mach mit!

Mitmachen beim MELEZ.Liebes-Express: Bewirb dich hier!

Zur aktuellen Sendung von RUHR.2010-TV / MEHR

Istanbul Filmwoche

Selda Alkor als Kösem Sultan / Foto: Engin ÖzakayaSelda Alkor als Kösem Sultan / Foto: Engin Özakaya

Selda Alkor als Kösem Sultan / Foto: Engin Özakaya

Die Stellung der Frau, familiäre Werte und Verhältnisse, Gewissensnöte eines Mörders, Betrug, Verzweiflung und Rache - das türkische Kino greift die vielfältigen Facetten der türkischen Gesellschaft auf. Fünf zeitgenössische Kinofilme und Dokumentar- filme von international bekannten Regisseuren werden präsentiert. Das Programm umfasst türkische Autorenfilme, die fantastische Elemente mit faszinierenden Bildern mischen. "Nokta" (Der Punkt), "Kosmos", "Bal" und "Vavien" sind Filme, die soziale oder politische Fragen aufwerfen.

Der Film "Mahpeyker Kösem Sultan" hat in der Metropole Ruhr Weltpremiere. Der Film erzählt von der mächtigsten Sultanin des Osmanischen Serails. In der Rolle der "Kösem Sultan" sind die renommierte Schauspielerin Selda Alkor und die erfolgreiche junge Darstellerin Damla Sönmez zu sehen.

Die Dokumentarfilme, die im Katakomben-Theater gezeigt werden, zeigen Vergangenheit und Gegenwart Istanbuls, verborgene Orte und Geheimtipps der Metropole am Bosporus. Lichtburg Essen, Katakomben-Theater Essen 24.–28.10.2010, Beginn jeweils 19.30 Uhr.

Programm im Überblick:

Dokumentarfilme aus Istanbul Katakomben-Theater Essen

17.-20. Oktober 2010

Sonntag, 17.10. 19:00 Uhr Drei Tage in Istanbul
                                          ISTANBUL’DA ÜÇ GÜN – 61’
Montag, 18.10. 19:00 Uhr Das Goldene Horn
                                         HALIÇ-ALTIN BOYNUZ – 75’
Dienstag, 19.10. 19:00 Uhr Eine Linie der Zivilisation
                                          BIR MEDENIYET  ÇIZGISI – 52’ 
                                          Und 
                                          Ifakat
                                          IFAKAT – 45’
                                          Podiumsdiskussion mit Regisseur Orhan Tekeoğlu
Mittwoch, 20.10. 19:00 Uhr Seelenspuren
                                           ETEK IZLERINI SILMEDEN – 48’

weitere Informationen zu den einzelnen Filmen finden Sie auf der Web-Präsenz des Katakomben-Theaters Essen

Zeitgenössisches Türkisches Kino: Lichtburg Essen

24.-28. Oktober 2010

Sonntag, 24.10. 19.00 Uhr Eröffnungsgala
                          20.00 Uhr MAHPEYKER:KÖSEM SULTAN
                                         In Anwesenheit der Schauspieler
Montag, 25.10. 18.00 Uhr COSMOS - Reha Erdem
                         20.30 Uhr VAVIEN - D. - Y. Taylan
                                         In Anwesenheit der Schaupieler 
Dienstag, 26.10. 18.00 Uhr NOKTA - Derviş Zaim
                                          DER PUNKT
                                          In Anwesenheit der Schauspieler
                          20.30 Uhr KARANLIKTAKILER - Çağan Irmak
                                          IN DER DUNKELHEIT
                                          In Anwesenheit der Schauspieler
Mittwoch, 27.10. 18 Uhr VAVIEN - D. - Y. Taylan
                                          In Anwesenheit der Schauspieler
                           20.30 Uhr COSMOS - Reha Erdem
Donnerstag, 28.10. 18.00 Uhr KARANLIKTAKILER - Çağan Irmak
                                              IN DER DUNKELHEIT
                                             In Anwesenheit der Schauspieler
                               20.30 Uhr ANADOLUNUN
                                               KAYIP ŞARKILARI - Nezih Ünen
                                               LOST SONGS OF ANATOLIA

weitere Informationen zu den einzelnen Filmen finden sie auf der Web-Präsenz der Lichtburg Essen

Şahika Tekand
Studio Players Euridikes Schrei

Szene aus "Euridikes Schrei" / Foto: Ahmet Elhan

Szene aus "Euridikes Schrei" / Foto: Ahmet Elhan

Das Stück "Euridikes Schrei", geschrieben und inszeniert von der bekannten türkischen Schauspielerin, Regisseurin und Schriftstellerin Şahika Tekand, ist inspiriert von antiken Stücken wie der Antigone des Sophokles und modernen Autoren wie Heiner Müller und Brecht, aber auch von alltäglichen Versatzstücken aus Zeitungen und Nachrichten. "Euridikes Schrei" ist der letzte Teil von Tekands "Ödipus-Trilogie", die sie in den vergangenen Jahren geschrieben und inszeniert hat. Das letzte Stück nach "Wo ist Ödipus?" (2002) und "Ödipus im Exil" (2004) beschäftigt sich mit Fragen nach dem Recht desjenigen, der "anders" ist, nach der Gedanken-, Meinungs- und Glaubensfreiheit, nach der gerechten Umsetzung von "Recht", nach Krieg und Diskriminierung.

Şahika Tekand, die selbst auf eine beeindruckende Schauspiel-Karriere zurückblicken kann, gründete 1990 ihr eigenes Theaterensemble, das Studio Oyunculari (The Studio Players). Sie entwickelte ihre eigene Schauspiel- und Regie-Methode und gibt sie in Workshops und Lehraufträgen an Unis weiter. Viele der Stücke, mit denen sie und ihr Ensemble bei internationalen Festivals in aller Welt gastieren, schreibt sie selbst oder inszeniert klassische und moderne Stoffe in einem eigenwilligen und bemerkenswerten Stil. Im Programm von RUHR.2010 war sie im Juli 2010 bei der Promethiade mit ihrer Interpretation des Prometheus-Stoffes "Vergessen in 10 Schritten" auf dem Welterbe Zollverein zu Gast. Im Mai 2011 inszeniert sie Brecht im Schauspielhaus Bochum. Schauspielhaus Bochum, 20 Uhr In Kooperation mit Schauspielhaus Bochum.


Het Huis van Bourgondië: Bon Appetit

Ilay den Boer / Foto: René den Engelsman

Ilay den Boer / Foto: René den Engelsman

In seiner kulinarischen Performance thematisiert der niederländisch-israelische Theatermacher Ilay den Boer die Zerrissenheit seiner Herkunft. Die Inszenierung als Bar-Mitzwa-Feier ist dabei mehr als ein bloßer Kunstgriff: Den Boer gewährt den Zuschauern, denen er die Rollen seiner Verwandten zuweist, höchst intime und authentische Einblicke in seine Auseinandersetzung mit dem Jüdischsein - bis hin zum Ausbruch der "unausweichlichen politischen Diskussion".