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Verborgene Orte – Görlitz zeigt und thematisiert sie

Untermarkt Görlitz / Foto: GörlitzZgorzelec GmbHUntermarkt Görlitz / Foto: GörlitzZgorzelec GmbH

Untermarkt Görlitz / Foto: GörlitzZgorzelec GmbH

Nachdem der "Europäischen Stadtbrief" bei der Eröffnung von RUHR.2010 durch den Initiator Karlsruhe nach Essen gebracht worden ist, hat der Brief nun seine Wanderung durch Deutschland begonnen. Das erste Kapitel schreibt Görlitz, die Stadt, die sich gemeinsam mit Essen und dem Ruhrgebiet im Finale um den Titel "Kulturhauptstadt Europas 2010" befunden hat. Am 02. März überreichte Kulturbürgermeister Dr. Michael Wieler die erste Urkunde an Kassel, namentlich an Ruth Wagner, Leiterin Kulturförderung, und Henner Koch, Kulturamt, die für diese Übergabe nach Görlitz gereist waren.

Wieler, der aus Essen stammt, hat die Bewerbungsphase bereits intensiv begleitet und erinnert sich noch genau an die Atmosphäre, die Begeisterung und Unterstützung durch die Bevölkerung. Nun gilt es, zum Europäischen Stadtbrief, dem gemeinsamen Projekt von RUHR.2010 und elf ehemaligen Mitbewerberstädten – den National Heroes – Deutsche Kulturstädte -, ein Kapitel beizusteuern.

Görlitz greift ein Thema auf, das bereits in der Bewerbungsphase entwickelt worden war: Die Via Regia, eine ehemals zentrale Handelsstraße, die heute als Hauptkulturstraße offiziell anerkannt ist und sich zwischen Kiew und Santiago de Compostela erstreckt. An der Via Regia lebende junge Künstler wurden nach Görlitz eingeladen, um hier "verborgene Orte" zu entdecken. "Die Künstler zeigten Orte, die nie auf Titelseiten zu sehen wären und gaben so auch den Bewohnern ein neues Bild von ihrer Stadt" berichtet Wieler von den Ergebnissen dieser Arbeit. Die entstandene Ausstellung reist nun die Via Regia entlang und wird auf diesem Weg auch in Essen gezeigt.

Nun befindet sich der Europäische Stadtbrief in Kassel. Ruth Wagner deutete bereits das Thema an, mit dem man sich dort beschäftigen wird: Kinderkultur. Die Aktivitäten der Stadt im Bereich der kulturellen Bildung werden insbesondere vor dem Hintergrund gesehen, dass etwa 30 Prozent der Bevölkerung Migranten sind und aus 143 Nationen stammen. Wagner betont den Ansatz ihrer Stadt: "Im Gegensatz zu vielen Städte haben wir anstelle des Defizitblickes einen Ressourcenblick. Diese kulturelle Vielfalt ist ein großes Potential und leistet einen enormen Beitrag zum kulturellen Leben."

Am 27.03.2010 werden Vertreter aus Münster nach Kassel kommen, um den Europäischen Stadtbrief dort abzuholen.

 

Stadtbrief Görlitz

Größe: 3,97 MB
Dateiformat: PDF