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Karlsruhe
20. Europäische Kulturtage Karlsruhe 2010

Osteuropa hat in den letzten Jahren einen rasanten politischen und gesellschaftlichen Wandel durchlaufen und es zeichnet sich ab, dass unsere östlichen Nachbarländer aktuell und für die Zukunft ein ganz starker Motor für die gesamteuropäische Entwicklung und die Festigung demokratischer Grundstrukturen in Europa darstellen werden.

Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass die Länder und Städte Mittel- und Osteuropas auch in der Vergangenheit immer wieder im Fokus der Europäischen Kulturtage Karlsruhe standen, haben sich die Veranstalter entschlossen, für das Jahr 2010 die 20. Europäischen Kulturtage Karlsruhe der ungarischen Hauptstadt Budapest und der europäischen Kulturhauptstadt 2010 - Pécs - zu widmen.

Die Stadt Karlsruhe und das Badische Staatstheater Karlsruhe geben während der 3 Festivalwochen zusammen mit ihren Partnern einen umfassenden Überblick über die aktuelle Kunst- und Kulturszene in Budapest und Pécs (Schwerpunkt 20. und 21. Jahrhundert).

Als zentrale Frage steht im Mittelpunkt: Was bedeutet Ungarn im 20. und 21. Jahrhundert für Europa?

Folgende Daten geben den konzeptionellen Rahmen:
1956: der große Aufstand für die Freiheit
Ungarn steht im Zentrum und rutscht anschließend wieder aus dem europäischen Blickwinkel
1989: Fall des eisernen Vorhangs, Ungarn öffnete die Grenzen
Ungarn steht im Zentrum und rutscht anschließend wieder aus dem europäischen Blickwinkel
2010: 20. Jahrestag der ersten freien Wahlen 1990
Ungarn befindet sich immer wieder "Zwischen den Zeiten". Wir möchten mit diesem Motto die politische Rolle Ungarns als europäischer Wegbereiter aufzeigen.

Ungarn gehörte politisch zum Ostblock, war aber vom Selbstverständnis auch westlich orientiert. Ungarn war das Land, in dem sich Ost und West im Urlaub am Balaton/Plattensee trafen. Ungarn befand/befindet sich auch "Zwischen den Welten".

Das beginnende 21. Jahrhundert ist aktuell für Ungarn hochproblematisch (Wirtschaftskrise, innenpolitischen Verhältnisse und Entwicklungen, drohender Rechtsruck in Osteuropa). Wir werden nicht die Augen verschließen, sondern auch diese Probleme diskutieren, d.h. wir bilden nicht nur Kultur ab, sondern wir mischen uns ganz bewusst auch in gesellschaftspolitische Themen ein.

In Kooperation mit den örtlichen Kulturinstitutionen und -initiativen werden zahlreiche ungarische Künstlerinnen und Künstler nach Karlsruhe eingeladen bzw. deren künstlerische Positionen vorgestellt. Wir möchten neugierig machen auf die ungarische Kultur.

17.4. - 8.5.2010

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Karlsruhe