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Bremen
Kunst im öffentlichen Raum

Huber / Foto: Joachim FliegnerHuber / Foto: Joachim Fliegner

Huber / Foto: Joachim Fliegner

Mehr als 1200 Jahre alt - und doch stets im Wandel. Das ist kein Widerspruch: Bremen hält die Balance zwischen Tradition und Moderne, zwischen Historie und Zukunft.
So versteht die Freie Hansestadt Bremen auch ihre Beiträge zu RUHR.2010: Als Anstoß, Stadt neu zu denken und zu entdecken.

Das Bremer Programm "Kunst im öffentlichen Raum" wurde 1973 vom Bremer Parlament auf den Weg gebracht und diente als Vorbild für viele Städte in Deutschland. Mehr als 670 Kunstwerke wurden seither auf den Straßen und Plätzen der Hansestadt aufgestellt. Hier fanden Künstlerinnen und Künstler ein Forum für ihre Arbeit und suchten den Dialog mit einer breiten Öffentlichkeit. Genau dies macht die Lebendigkeit einer Kultur-Stadt aus. Viele Arbeiten haben dabei für oftmals kontroverse Debatten gesorgt. Bei der Auswahl berät eine Fachjury und setzt dabei auf künstlerische Qualität - unter regionaler wie internationaler Beteiligung. Gleichzeitig fördert das Programm den künstlerischen Nachwuchs, sorgt aber auch dafür, dass überregional renommierte Künstler hier Position beziehen. Bremen zeigt mit diesem Programm eine immense Bandbreite: Vom Roland (erbaut 1404) über die Stadtmusikanten von Gerhard Marcks bis hin zu Werken von Daniel Spoerri oder dem Projekt von Rolandpreisträger 2007 Stephan Huber, der mit einer Kronleuchter-Performance Licht und Schatten in der Großstadt eine neue Bedeutung verleiht.

Wandel ist auch das Thema des Projekts "Sproutbau": Einen Monat lang verwandelten Künstler, Kreative und Querdenker einen Wohnblock im Sanierungsgebiet Bremen-Tenever in eine Spielwiese künstlerischen Ausdrucks. 79 Menschen aus 15 Nationen nutzten das einst 110 Wohneinheiten umfassende Haus zur Erprobung von Ideen und Konzepten. Hier wurde deutlich: Eine zum Abriss freigegebene Brachfläche ist eben kein Ort der Depression, sondern die Chance, neue Wege zu erproben. Einen Monat lang hat die „Republik Sproutbau“ aus diesem Objekt des Niedergangs einen kreativen Aufbruch erzeugt und so die Stadt wieder für ein Areal begeistert - und auf diese Weise verdeutlicht, wie viel kreatives Potenzial in der Neu- und Umgestaltung der Stadt liegt.

Ganzjährig/Fortlaufend

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Bremen