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18.11.2010

Erlebnis.NRW trägt RUHR.2010-Projekte in die Zukunft

Die Extraschicht 2010 vor der Jahrhunderthalle Bochum / Foto: Christian Nielinger

Die Extraschicht 2010 vor der Jahrhunderthalle Bochum / Foto: Christian Nielinger

Ein Zeichen für die Zukunft! Drei Kulturhauptstadtprojekte werden vom Landeswettbewerb Erlebnis.NRW gefördert: Die RuhrKunstMuseen, der KulturKanal und die Extraschicht. Insgesamt erhält die Ruhr Tourismus GmbH (RTG), touristischer Partner von RUHR.2010 und Tochter des Kulturhauptstadt-Gesellschafters Regionalverband Ruhr (RVR), in den nächsten drei Jahren 6,6 Miollionen Euro für touristische Projekte in der Metropole Ruhr.

"Das ist ein gutes Signal für die Metropole Ruhr. Damit ist schon jetzt sichergestellt, dass die Kulturhauptstadt auch in der Zukunft ihre Wirkung entfaltet", sagt RUHR.2010-Geschäftsführer Oliver Scheytt.

Mit den Projekten ist die Weiterentwicklung und touristische Vermarktung der Angebotsstrukturen, die durch das Kulturhauptstadtjahr entstanden sind, gewährleistet. Deshalb wurde zum Beispiel gemeinsam mit RUHR.2010 das entstandene Netzwerk der RuhrKunstMuseen für eine eigene Projektidee thematisiert, um sie als gemeinsame starke Marke am kulturtouristischen Markt dauerhaft zu vermarkten.

Das ebenfalls interkommunale Projekt KulturKanal erbrachte fast ein ganzes Kulturhauptstadtjahr lang den Beweis für das touristische und kulturelle Potenzial des Rhein-Herne-Kanals. Kulturprogramme am und auf dem Wasser sowie infrastrukturelle Aktivitäten schrieben die Wasserstraße als attraktive Destination in die Ruhrgebietslandkarte. Mit der Förderung von Erlebnis.NRW können die zehn beteiligten Städte die Erlebnispassage KulturKanal als "Ort der Kultur und Schleuse zum Emscher Landschaftspark" fortführen und weiter etablieren. Neue Partner sind u.a. der Regionalverband Ruhr und die Ruhr Tourismus GmbH.

Gleiches gilt für die ExtraSchicht, die als Nacht der Industriekultur eigentlich die Fortführung der Kulturhauptstadt "im Kleinen" ist und seit zehn Jahren vom gesamten Ruhrgebiet engagiert organisiert und mitgetragen wird. Unterstützt wird das Projekt vom RVR, vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, von den Landschaftsverbänden LWL und LVR, der Industriedenkmalstiftung und den rund 50 Spielorten der gesamten Region.

Das "Destinationsmanagement Metropole Ruhr 2020" sorgt für die Weiterentwicklung des touristischen Netzwerks und die Ausweitung auf den Geschäftsreisetourismus mit Meetings, Incentives, Kongressen und Events. Projektpartner sind dabei starke Partner aus dem Tagungs- und Geschäftsreisebereich wie Messegesellschaften und große Städte der Region.

RTG-Geschäftsführer Axel Biermann: "Das gesamte Team der RTG ist überwältigt von dem Ergebnis und sehr stolz, dass unsere Projektskizzen von einer unabhängigen Fachjury als zukunftsweisende touristische Projekte eingestuft wurden, mit denen wir die Region im Rahmen der touristischen Vermarktung mit großer Zuversicht weiterentwickeln können."