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27.09.2010

Ruhrlights: Twilight Zone – ein leuchtender Erfolg

Lichtkunstinstallation ''Kubik'' von Modulorbeat zum Abschluss in Duisburg / Foto: RUHR.2010/Ralph Lueger

Lichtkunstinstallation ''Kubik'' von Modulorbeat zum Abschluss in Duisburg / Foto: RUHR.2010/Ralph Lueger

"Es wäre toll, wenn der Hafen immer diese Atmosphäre hätte", meint ein Paar aus Köln begeistert nach ihrer Besichtigung des Duisburger Innenhafens, der am Wochenende vom internationalen Lichtkunstfestival "Ruhrlights: Twilight Zone" ins Licht der Kunst gerückt wurde. In einer fast einmonatigen Tour entlang der Ruhr hatte das Lichtkunstfestival zuvor in sechs weiteren Orten von Hagen bis Mülheim an der Ruhr Station gemacht und die Wahrnehmung der Besucher durch Lichtprojektionen in neue Bahnen gelenkt.

Mehr als 50.000 Besucher zeigten sich begeistert, unter ihnen auch Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH: "'Ruhrlights' war ein weiterer schöner Gemeinschaftserfolg. Sieben Städte haben sich über Lichtkunst miteinander vernetzt. Entlang der Ruhr haben sie von Hagen bis Duisburg mit einem leuchtenden Festival viele tausend Menschen begeistert und der Metropole Ruhr phantasievolle Glanzlichter aufgesetzt."

Karl Janssen, Kulturdezernent der Stadt Duisburg ist überzeugt, dass "der Zauber des Lichtes noch lange in den Erinnerungen der Menschen weiterleben wird. Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des Lichtkunstfestivals. Gerade in Duisburg hat die Resonanz des Publikums unsere Erwartungen weit übertroffen. Rund 25.000 Menschen hat die Lichtkunst an den Innenhafen geführt. Wir werden jetzt daran arbeiten, das Lichtkunstfestival im Zweijahresrhythmus und damit wieder 2012, im Mercatorjahr, durchführen zu können."

"Gemeinsam mit meinen Kollegen in den beteiligten sieben Städten freue ich mich über die Begeisterungsfähigkeit der Menschen, die wir in den letzten Wochen gespürt haben. Duisburg als 'Hafen der Kulturhauptstadt' hat mit 'Twilight Zone' gezeigt, dass die Kunst die Kraft hat, dem Wandel ein Gesicht zu geben. Besonders freut uns der Zuspruch der Menschen aus anderen Gegenden Deutschlands und Europas, die an die Ruhr gekommen sind," so Dr. Söke Dinkla, Kuratorin des Projekts.

Besonderer Anziehungspunkt war das gemeinsame Finale mit dem "KulturKanal" in Duisburg, wo die größte Dichte an Arbeiten zu sehen war. Das Konzert auf dem Wasser mit Musikern der Duisburger Philharmoniker und leuchtenden Feuerspielen war der krönende Abschluss des Lichtfestivals. In der Lichtarchitektur von Modulorbeat hielt der DJ Sebastian Maier aka Sola Plexus die jungen Besucher bis spät in die Nacht mit Sounds des Kulturkanals in Bewegung.

Internationale Künstler inszenierten die Ruhr im September einen Monat lang von Dortmund bis Duisburg als außergewöhnlichen urbanen Raum am Wasser. An sieben Orten zeigten dreizehn Künstler zeitversetzt 19 Arbeiten, die das Ruhrtal in eine spannende Lichtroute verwandelten. Künstler wie Tatzu Nishi, Siegrun Appelt, Mader Stublic Wiermann oder Manuel Schroeder machten die räumlichen Verbindungen einer der größten Metropol-regionen Europas spürbar. Nach seinem Auftakt 2008 in Mülheim an der Ruhr setzte das Lichtkunstfestival in diesem Jahr einen thematischen Schwerpunkt: "Twilight Zone" bezieht sich auf den aktuellen Zustand der Schwebe, in dem sich viele Orte in der Region befinden. Es ist ein Zustand, in dem Kräfte, Elemente, Ideen und Vorstellungsbilder im Ringen um das Neue begriffen sind.

Nun werden die Lichtinstallationen wieder abgebaut – fast überall zumindest: Einige Arbeiten verbleiben permanent und hinterlassen so dauerhafte Spuren der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010: die Burgruine Hardenstein in Witten wird weiterhin von Wörtern aus einem Ruhrgebietslexikon überzogen und auch der leuchtende Wasservorhang "Morgana" von Ute und Arend Zwicker wird noch in Zukunft an der Schlossbrücke in Mülheim an der Ruhr zu sehen sein. Am Regattaturm in Essen wird die Installation "Time" aufgrund des Erfolgs verlängert und erst im Oktober abgebaut.

"Ruhrlights: Twilight Zone" ist ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.

"Ruhrlights: Twilight Zone" wurde realisiert unter der Trägerschaft der RUHR.2010 GmbH im Verbund mit den Anrainerkommunen Duisburg, Bochum Essen, Hagen/Dortmund, Hattingen, Mülheim an der Ruhr und Witten. Es wird gefördert durch die Staatskanzlei NRW, die Stiftung pro Helvetia, die Stiftung der Sparkasse Bochum zur Förderung von Kultur und Wissenschaft, die Stadtwerke Duisburg, die Duisburger Wirtschaftsbetriebe, den Ennepe-Ruhr-Kreis, sowie unterstützt durch die Kunstakademie Vilinus, Lang Medientechnik, Kölbl & Kruse, die Evangelische Kirche im Rheinland, Mark-e, Trilux und derksen Lichttechnik.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebite Ruhrlights: Twilight Zone sowie unter: www.du2010.de/ruhrlights

Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie hier.

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