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Virtuelles Wasser
Aquarius Wassermuseum

Ottmar Hörl inmitten seiner Dürer-Hasen-Installation Ottmar Hörl inmitten seiner Dürer-Hasen-Installation "Das große Hasenstück"/Nürnberg 2003 / Foto: Archiv Ottmar Hörl/Jörg Koch

Ottmar Hörl inmitten seiner Dürer-Hasen-Installation "Das große Hasenstück"/Nürnberg 2003 / Foto: Archiv Ottmar Hörl/Jörg Koch

Aus dem Wasser kommt das Leben. Dem kostbaren Nass hat die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft ein multimediales Museum gewidmet: Das Aquarius Wassermuseum in Mülheim an der Ruhr. Die interaktive Ausstellung im ehemaligen Wasserturm bietet einen umfassenden Einblick in naturwissenschaftliche Phänomene, Kultur- und Industriegeschichte des Wassers wie auch in die Trinkwasserversorgung.

Wasser war für die industrielle Entwicklung des Ruhrgebiets von entscheidender Bedeutung. Heute interessiert uns: Wie können wir diese Ressource effizient und umweltverträglich nutzen? Dieser Frage geht das Aquarius Wassermuseum in dem neu geschaffenen Ausstellungsbereich Virtuelles Wasser nach. Ab Sommer 2010 wird eine Ausstellungsebene dauerhaft diesem zukunftsweisenden Thema gewidmet.

Virtuelles Wasser beschreibt, wie viel Wasser nötig ist, um ein Produkt herzustellen. Um zum Beispiel eine einzige Tomate zu erzeugen, sind 13 Liter Wasser erforderlich, 140 Liter verbergen sich in einer Tasse Espresso. Deutschland gehört zu den weltweit größten Importeuren von virtuellem Wasser - indem wir Wasser hierzulande sparen, exportieren wir Wasserknappheit in andere Länder.

Virtuelles Wasser ist ein globales Thema, das neue Impulse für die Debatte um die nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen setzt. Die neue Ausstellungseinheit bildet den Abschluss der Dauerausstellung. Dem Ansatz des Museums entsprechend, erschließen sich die Besucher das Thema in spielerischer, erlebnishafter Weise. Mittels einer Chipkarte können sie virtuelle Einkäufe tätigen, erfahren, wie viel virtuelles Wasser in einzelnen Alltagsprodukten enthalten ist, ihren persönlichen "Wasserfußabdruck" ermitteln und ihr eigenes Konsumverhalten reflektieren.

Flankierend zur Eröffnung im Juni 2010 wird der Nürnberger Konzeptkünstler Ottmar Hörl mit der Installation von 300 Multiple-Arbeiten, die auf das neue Thema verweisen, den Aquarius-Vorplatz in eine begehbare Bodenskulptur verwandeln. Hörl gilt als einer der erfolgreichsten "Multiple"-Künstler weltweit. Seine Aktionen, wie zum Beispiel "Das große Hasenstück" - 7.000 grüne Plastik-Repliken des berühmten Gemäldes von Albrecht Dürer auf dem Nürnberger Marktplatz - haben in den vergangenen Jahren für großes Aufsehen gesorgt. Hörls Installationen sind auf direkte Kommunikation mit der Öffentlichkeit angelegt und erschließen sich einem breiten Publikum. Die installierten Arbeiten sind käuflich, wodurch die Besucher an dem Projekt partizipieren können.

Eröffnung 10.6.2010
Di - So 10-18 Uhr
Aquarius Wassermuseum, Burgstr. 70, 45476 Mülheim an der Ruhr

Partner: RWE AG

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.aquarius-wassermuseum.de

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