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Ritter Rost

Ritter Rost / Zeichnung: Jörg Hilbert

Ritter Rost erklärt die Kulturhauptstadt. / MEHR

RUHR.2010 Veranstaltungstickets

Label: "Hier wird neue Energie gefördert. Sie heißt Kultur."

Buch drei

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Management Multipler Divergenzen
Sozialwissenschaftliche Begleitstudie zur Organisation und Koordination des Mega-Event-Projekts Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010

Den bisherigen Vorzeichen, Anzeichen und Ankündigungen zufolge wird die Kulturhauptstadt RUHR.2010 das kulturelle Mega-Event Europas im frühen 21. Jahrhundert werden. Die hochkomplexe und entsprechend aufwändige Planung und Durchführung durch eine Vielzahl von Akteuren erstreckt sich über nahezu zehn Jahre und wird seit Anfang 2007 wesentlich von der eigens dafür gegründeten RUHR.2010 GmbH geleistet.

In diesem Forschungsvorhaben des Lehrstuhls für Allgemeine Soziologie an der TU Dortmund wird das Mega-Event RUHR.2010 als ein Trajekt begriffen, in dem die sinngebende Hauptidee - "Wandel durch Kultur" - zahlreiche Initiativen, Aktionen und Re-Aktionen vielfältiger (individueller und korporativer) Akteure evoziert und provoziert.

Erkennbar ist bereits seit einiger Zeit, dass diese in der Regel zwar semantisch mit der Hauptidee des Mega-Events konvergieren, dass dabei bzw. damit jedoch gleichwohl von den verschiedenen Akteuren jeweils vor allem Partial- und Sonderinteressen verfolgt werden, die untereinander stark divergieren.

Die zentrale Fragestellung des Forschungsvorhabens richtet sich dementsprechend darauf, ob und wie diese zum Teil bereits virulenten, zum größeren Teil (noch) potentiellen Ziel- und/oder Interessenkonflikte zwischen den in die Kulturhauptstadt RUHR.2010 involvierten Akteuren "gemanaged" werden können. Untersucht werden soll, ob und wie die multiplen Divergenzen in welchen Arten von Kompromissen "aufgefangen" und in welchen Formen sie gegebenenfalls integriert werden können.

Im Rahmen der Voruntersuchungen hat sich bereits gezeigt, dass dieses "Management" im Wesentlichen von der RUHR.2010 GmbH geleistet werden muss, weswegen die Aktivitäten dieser Organisation im Zentrum der ethnographischen Untersuchungen sowie der trajekt- und mikropolitiktheoretischen Analysen stehen. Zentrale Methode des ethnographischen Projekts sind "Over-the-shoulder-Erhebungen" zu den komplexen organisatorischen Aktivitäten, ergänzt durch Interviews mit einschlägig befassten und verantwortlichen Personen.

Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft von Juli 2009 bis Juni 2011 finanziert. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Ronald Hitzler vom Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie, Fakultät 12 der TU Dortmund.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.hitzler-soziologie.de/Projekte/Kulturhauptstadt.htm