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Ritter Rost

Ritter Rost / Zeichnung: Jörg Hilbert

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Tage der Sprachen im Ruhrgebiet

6 Personen im Gespräch / Foto: Marion Nelle6 Personen im Gespräch / Foto: Marion Nelle

6 Personen im Gespräch / Foto: Marion Nelle

Ein sprachwissenschaftliches Projekt der Universitäten Bochum, Bonn und Duisburg-Essen fragt danach, wie Menschen mit Migrationshintergrund ihre eigene Sprachbiographie erleben, wie die individuelle Mehrsprachigkeit den Alltag beeinflusst.

Das Ruhrgebiet ist von Menschen geprägt, die aus den verschiedensten Ländern eingewandert sind. Sie brachten mehr mit als nur ihre Arbeitskraft. Mit ihnen kamen vielfältige, uns fremde Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuche. Und sie brachten ihre Sprachen mit.

Zusammen mit engagierten Studierenden haben Wissenschaftler der Universitäten Bochum, Bonn und Duisburg-Essen Sprachbiographien zweisprachiger junger Menschen in Interviews erhoben. Die Interviewten haben von den großen Emotionen und den alltäglichen Erfahrungen berichtet, die sie mit ihren beiden, ihnen gleichermaßen ans Herz gewachsenen Sprachen verbinden. Es gibt nicht nur die individuelle und persönliche Dimension lebendiger Zweisprachigkeit. Die zweite Sprache, oft ist sie die erste, wird in der Familie und mit Freunden, in Vereinen und religiösen Gemeinschaften gelebt.

Das Ruhrgebiet spricht neben Deutsch auch Polnisch und Russisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch, Türkisch, Arabisch oder Niederländisch. Diese Sprachen berücksichtigt das Projekt und präsentiert die Ergebnisse auf einer zweitägigen Konferenz, den Tagen der Sprache im Ruhrgebiet, an der Ruhr-Universität Bochum. Am ersten Tag der Konferenz steht die wissenschaftliche Perspektive im Vordergrund. Ergebnisse werden aber nicht nur in wissenschaftlichen Vorträgen vorgestellt, sondern auch mit Hilfe des Multimedia Support Zentrums der Ruhr-Universität Bochum den Teilnehmern und Zuhörern mit Videoinstallationen zugänglich gemacht. Der zweite Tag der Konferenz wird unter Mitwirkung von Mitarbeitern aus Institutionen aus Gesellschaft, Kultur und Sport, Religion und Staat durchgeführt. Die Vertreter der einzelnen Institutionen thematisieren die von ihnen praktizierte Form von Mehrsprachigkeit sowohl in Vorträgen als auch im freien Gespräch mit Zuhörern und Interessierten.

Die Tage der Sprachen im Ruhrgebiet werden von namhaften Wissenschaftlern der Region, von Vertretern der Kommunen und religiösen Gemeinden des Ruhrgebiets unterstützt. 

14.10. - 15.10.2010, 9-18 Uhr
Ruhr-Universität Bochum, Veranstaltungszentrum, VZ Saal 2a
Eintritt frei

Laden Sie hier das Programm als pdf-Datei herunter.

Weitere Informationen unter:
www.wissenschaft2010.de