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Ritter Rost / Zeichnung: Jörg Hilbert

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Urbanität gestalten
Stadtbaukultur in Essen und im Ruhrgebiet 1900–2010

Siedlungsentwicklung der Stadt Essen in den Jahrzehnten um 1900 / Grafik: Hermann Ehlgötz, ca. 1925Siedlungsentwicklung der Stadt Essen in den Jahrzehnten um 1900 / Grafik: Hermann Ehlgötz, ca. 1925

Siedlungsentwicklung der Stadt Essen in den Jahrzehnten um 1900 / Grafik: Hermann Ehlgötz, ca. 1925

Das Museum Folkwang nimmt mit dem Ausstellungsprojekt "Urbanität gestalten" das frühe Engagement für Stadtbau und Architektur seines Gründers Karl Ernst Osthaus (1874–1921) wieder auf. Osthaus hat sich als Erster dafür eingesetzt, die Planungstätigkeit der Städte in der Ruhrregion zu koordinieren, um eine zeitgemäße, moderne Baukultur sicherzustellen.

Er war davon überzeugt, dass "der Schwerpunkt des modernen Kunstschaffens (…) vor allem in der Architektur" liege (K. E. Osthaus, 1903). Osthaus war der Initiator des ersten "Generalbau- und -wegeplans" für den Ruhr­kohlenbezirk, und er hat sich durch exemplarische Bauprojekte in Hagen um die moderne Archi­tektur auf europäischem Niveau verdient gemacht. Zum wichtigsten Vorhaben in den letzten Lebensjahren des Sammlers und Mäzens wurde die Planung (und teilweise Realisierung) der Gartenvorstadt und Künstlerkolonie Hohenhagen, an der so bedeutende Architekten wie Henry van de Velde, Peter Behrens, Bruno Taut und Walter Gropius beteiligt waren. Die von Osthaus formulierte Idee einer koordinierten Stadt­planung in der Ruhrregion wurde 1912 von dem Essener Beigeordneten Robert Schmidt (1869–1934) wieder aufgegriffen und führte 1920 zur Gründung des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk (SVR), aus dem der heutige Regionalverband Ruhr (RVR) hervorging.

Das von Osthaus gegründete Museum Folkwang hat sich von Beginn an mit Ausstellungen und Vortragsreihen an der zeitgenössischen Diskussion über eine zeitgemäße Stadtbau­kultur beteiligt und die moderne Architektur bekannt gemacht. Auch in Essen behielt das Folkwang dieses Engagement bei (zum Beispiel mit der Ausstellung "Bauten der Technik", 1928).

Das Folkwang ist im Jahr 2010 mit seinem neuen Museumsgebäude erneut zu einem wichtigen Akteur der Architektur und Stadtplanung in der Metropole Ruhr. Beginnend mit dem Aus­stellungs­projekt Urbanität gestalten möchte das Museum Folkwang diese Rolle auf Dauer auch für die Forschung und öffentliche Diskussion übernehmen und vor allem mit Ausstellungen und Publikationen über Konzepte, Geschichte und Zukunft von Architektur und Urbanität dazu beitragen.

Oktober 2010 bis Januar 2011
Museum Folkwang, Essen

Di – So 10 – 18 Uhr
Fr 10 – 22.30 Uhr
Mo geschlossen
Eintritt 7 – 10 €

Projektsponsor: Kulturstiftung Essen

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.museum-folkwang.de