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Ritter Rost

Ritter Rost / Zeichnung: Jörg Hilbert

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Label: "Hier wird neue Energie gefördert. Sie heißt Kultur."

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Mythos Ruhr begreifen

Bergmannsgruß an der Zeche Alte Haase, Sprockhövel / Foto: Manfred VollmerBergmannsgruß an der Zeche Alte Haase, Sprockhövel / Foto: Manfred Vollmer

Bergmannsgruß an der Zeche Alte Haase, Sprockhövel / Foto: Manfred Vollmer

Mythos Ruhr - das ist der Mythos von Kohle und Stahl, von harter Arbeit und Solidarität und natürlich auch der vom Fußball, vom Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen, von millionenfacher Einwanderung, von Heimatverbundenheit, vom Wirtschaftsboom durch das „schwarze Gold“ und dem Ende einer entscheidenden europäischen und globalen Epoche - der Industrialisierung. Die Jahre nach der Industriellen Revolution bis in die 1960er Jahre waren prägend für diesen Mythos und prägend für die kulturelle Identität der Menschen. Im Laufe von etwa 100 Jahren hatte sich das Ruhrgebiet erarbeitet, was es nicht von Fürsten und Königen ererbt hatte: seine Kultur. Durch die Menschen unterschiedlicher Herkunft, die ihre Kulturen mitbrachten, durch die Eigeninitiative von Arbeitern, durch expandierende Industrieunternehmen und großzügige Mäzene hat sich eine ganz eigene Kulturlandschaft entwickelt.

Aber auch die vorindustrielle Zeit prägte das kulturelle Erbe des Ruhrgebiets: Durch das Mittelalter mit seiner kurzen Blütezeit, in der beispielsweise der weltberühmte Essener Domschatz zusammengetragen und zahlreiche Burgen und Schlösser gebaut wurden. Oder durch die Regierungszeit der Äbtissinnen und Stiftsdamen, die fast tausend Jahre lang das Sagen über große Ländereien der Region hatten, durch die Kirchen und Klöster, die das dörfliche und heute das städtische Bild charakterisieren. Geschichte, die vor der industriellen Kulisse oftmals in Vergessenheit gerät.

Mit dem Leitthema „Mythos Ruhr begreifen“ stellt die Kulturhauptstadt Europas die Metropole Ruhr in historische Zusammenhänge, erzählt von ihren Wurzeln und ihrer Suche nach der Zukunft. Sie sind die Basis, um eine neue Metropole zu gestalten. 

Das Programmfeld "Mythos Ruhr begreifen" gliedert sich in drei Bereiche:


Die Kunst der Erinnerung

Mittelalterliche Fehden, fulminante Renaissance-Feste, Industriegiganten neben Burgen, Schlössern und Bergbauschächten boten über Jahrhunderte hinweg ein spannendes Szenario. Erzählt wird von Rittern und Kumpeln, mutigen, bewegenden Frauen und von Einwanderern, die über Jahrhunderte hinweg ihre Spuren hinterlassen haben. Sie alle prägen noch heute das Gesicht der Region. Europäische Netzwerke werden geknüpft, gefestigt und gelebt. Die Erinnerung einer Metropole, die einen der spannendsten und vielfältigsten Kulturräume Europas hervorgebracht hat.

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Erste Liga

Neben den klassischen Sportstätten bietet die Metropole Ruhr zahlreiche Bewegungsräume für den Sport: Tauchen im Gasometer, Klettern im ehemaligen Stahlwerk, Rad fahren auf alten Zechentrassen, Biken auf Halden, Joggen, Skaten und Walken in ehemals "verbotenen Städten" der Industrie, die heute als Landschaftsparks neue urbane Bewegungsräume bieten. Die Sportmetropole Ruhr ist nicht nur beim Thema Fußball "Erste Liga". RUHR.2010 bietet deshalb ein breit gefächertes Programm an Sportveranstaltungen, das auch die hohe soziale und kulturelle Energie dieses wichtigen Teils der Alltagskultur spürbar macht.

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Glauben

"Wenn Gott sich in einem Hotel eintragen müsste, er wüsste wahrscheinlich gar nicht, was er unter 'Konfession' schreiben sollte." Der niederrheinische Kabarettist Hanns Dieter Hüsch hat damit humorvoll und zutreffend eine Lebenswirklichkeit in der Metropole Ruhr auf den Punkt gebracht. Mit den Menschen aus 170 Nationen der Erde ist in dieser Region zugleich eine faszinierende Vielfalt an Glaubensgemeinschaften zu Hause. Doch wer kennt schon die Glaubensinhalte, die Geschichte(n) und Legenden, Feste, Riten oder Orte? Die Glaubensvielfalt bietet eindrucksvolle Chancen, verborgene Schätze neu oder wieder zu entdecken - sowohl im Sinne von Inspiration als auch von Reflexion und gegenseitiger Wertschätzung. Diese Thematik durchzieht daher auch viele weitere Projekten in anderen Themenfeldern.

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