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Ritter Rost

Ritter Rost / Zeichnung: Jörg Hilbert

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Label: "Hier wird neue Energie gefördert. Sie heißt Kultur."

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400 Jahre Duisburger Synode - Vom Beginn der Neuzeit
Kultur ist Erbe und Auftrag

Salvatorkirche mit Blick auf Orgel / Foto: Ullrich SorbeSalvatorkirche mit Blick auf Orgel / Foto: Ullrich Sorbe

Salvatorkirche mit Blick auf Orgel / Foto: Ullrich Sorbe

Auf der 1. Reformierten Generalsynode 1610 schrieben die Protestanten am Niederrhein in der Duisburger Salvatorkirche Reformationsgeschichte. In feudalistischer Zeit legten sie fest, dass die evangelischen Gemeinden sämtliche "Kirchensachen" selbstständig zu verhandeln haben und die Leitung der Kirche in den Dienst von gleichberechtigten Theologen und Laien zu stellen ist.

So fand das Freiheitsverständnis der großen Reformatoren Johannes Calvin und Martin Luther Eingang in die Ordnung der protestantischen Kirche, wie sie bis heute Gültigkeit hat. Das Modell steht außerdem Pate für ehrenamtliches Engagement in der Gesellschaft. Dieser "Beginn der Neuzeit" enthält wichtige Impulse für die Gegenwart und soll in seinen aktuellen Bezügen in die Kulturhauptstadt eingebracht werden.

Das Ereignis von 1610 feiert die Evangelische Kirche im Rheinland im Rahmen einer Festwoche mit vielen Veranstaltungen im September 2010 unter dem Motto "wir sind so frei". Darin eingebettet findet eine Sondersynode statt. Fünf Projekte des umfangreichen Programms sind Bestandteil der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.

Neujahrsempfang des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg
und "König David"-Konzert
Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg begrüßt am 1. Advent 2009 mit geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Medien und Kirche in der Salvatorkirche das neue Kirchenjahr. Im Ausblick auf ein ereignisreiches Jahr 2010 ist an diesem Abend das anstehende Jubiläum "400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode Duisburg" im Kontext der Kulturhauptstadt RUHR.2010 zentrales Thema. Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. h.c. Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH, und Adolf Sauerland, der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, beleuchten das Jubiläum von verschiedenen Seiten. Ein Höhepunkt der geschlossenen Veranstaltung verspricht Arthur Honeggers Oratorium "König David" zu werden.
Musikinteressierte können die Aufführung des symphonischen Psalms am Vortag in einem öffentlichen Konzert erleben: Tina Scherer (Sopran), Gudrun Pelker (Alt), Martin Koch (Tenor), die Kantorei der Salvatorkirche und Mitglieder der Duisburger Philharmoniker führen das Oratorium am 28. November um 17.00 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche auf. Die Leitung hat Marcus Strümpe, Kantor der Salvatorkirche. Das Konzert wird begleitet von einer Lichtinstallation und per Video auf Leinwände in die Seitenschiffe der Kirche übertragen.

Konzertaufführung: 28.11.2009, 17.00 Uhr
Neujahrsempfang: 29.11.2009
Salvatorkirche Duisburg, Burgplatz, 47051 Duisburg

Kanzelreden in der Duisburger Salvatorkirche
Prominente reden über Gott und die Welt
Die evangelische Kirche soll eine Kirche aus selbstständigen Gemeinden sein, eine Kirche der Teilhabe und geteilten Verantwortung, also presbyterial - synodal. Das war der Grundgedanke der 1. Reformierten Generalsynode 1610 in Duisburg. Über alle Fragen, auch die theologischen, wird seither in Presbyterien und Synoden entschieden.
Die Kanzelreden in der Salvatorkirche nehmen diesen historischen Impuls auf. Kanzelreden sind in der Regel - im Gegensatz zur Predigt - Reden von Laien zu aktuellen geistigen, politischen, sozialen und kulturellen Themen. Der besondere Raum - Kirche und Kanzel - zeigt die ethische und die theologische Dimension an, in der die Kanzelrednerin und der Kanzelredner ihre Stimme erheben. Die deutliche Sprache und der Bekennermut der protestantischen Predigttradition eröffnen ihnen ungeahnte Möglichkeiten, "über Gott und die Welt" zu reden.

• 6.12.2009, 17.00 Uhr: Adolf Sauerland
• 21.02.2010, 17.00 Uhr: Dr. Dr. h.c. Jürgen Schmude
• 18.04.2010, 17.00 Uhr: Dr. h.c. Fritz Pleitgen
• 26.06.2010, 10 Uhr: Gabriele Grillo
• 29.08.2010, 17.00 Uhr: Ruprecht Eser
weitere Termine in Planung
freier Eintritt
Salvatorkirche Duisburg, Burgplatz, 47051 Duisburg

Historische Stadtführungen in Duisburg - Altstadt und Salvatorkirche
1610 und 36 Männer - das ist Geschichte. Aber wie hat sich das angefühlt? Die Salvatorkirche, Duisburgs alte Stadtkirche und Schauplatz der 1. Reformierten Generalsynode, bietet anlässlich des 400. Jubiläums historische Stadtführungen an - eine besondere Form von Kirchen- und Altstadtführungen. Gemeindegruppen, Schulklassen und Reisende im Kulturhauptstadtjahr können die Ereignisse des Jahres 1610 dabei anschaulich nachempfinden. Fachkundige ehrenamtliche Kirchenführerinnen und Kirchenführer der Salvatorkirche gestalten die Erkundungen mit modernen und interaktiven Medien. So werden die Führungen zum besonderen Erlebnis.

Jeweils 15 Uhr: 3.1. / 7.2. / 7.3. / 4.4. / 2.5. / 6.6. / 4.7. / 1.8. / 3.10. / 7.11. / 5.12.2010
Die Führungen sind kostenlos.
Start: Salvatorkirche, Burgplatz, 47051 Duisburg

"Damit Extrema verhütet werden..." - Ausstellung
Entscheidungen und Umstände, Bedingungen und Protagonisten der 1. Reformierten Generalsynode von 1610 bilden den Ausgangspunkt einer Ausstellung im Stadthistorischen Museum. Sie skizziert den politischen und gesellschaftlichen Kontext der Zeit. Am Beispiel der Biografien einiger Synodenteilnehmer zeigt sie Leben und Wirken im 16. und 17. Jahrhundert auf.
Ein weiterer Hauptteil illustriert das Fortleben der Synodenbeschlüsse von 1610, zunächst bis zur letzten Generalsynode 1793, dann ihre mittelbare Wirkung vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Bildtafeln und historische Dokumente, aber auch Exponate aus Kirchen und Museen veranschaulichen das kirchliche und gesellschaftliche Leben im Rheinland über fünf Jahrhunderte.
Die Ausstellung organisiert das Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland in Kooperation mit dem Stadthistorischen Museum Duisburg.

5.09. bis Ende Oktober 2010
Di, Mi, Do, Sa 10.00-17.00 Uhr
Fr 10.00-14.00 Uhr
So 10.00-18.00 Uhr
Freier Eintritt
Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, 47049 Duisburg

Die 1. Reformierte Generalsynode 1610 - aus der Sicht der Wissenschaft
Nach wie vor ist die 1. Reformierte Generalsynode der Herzogtümer Jülich, Kleve und Berg vom 7. bis zum 11. September 1610 Forschungsgegenstand vieler wissenschaftlicher Disziplinen. Ungeachtet ihrer großen Bedeutung für das kirchliche Leben sind die historischen, theologischen wie kirchenpolitischen Rahmenbedingungen dieser Synode ebenso wenig erforscht wie die Rezeption ihrer Beschlüsse.
In Zusammenarbeit mit dem Verein für Rheinische Kirchengeschichte, dem Stadtmuseum Duisburg und der Niederrheinakademie gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland im Duisburger Stadtmuseum vom 7. bis zum 9. September 2010 diesen Fragen nach.
Im Rahmen des Kongresses spricht am 8. September 2010 der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, zur Bedeutung dieser Generalsynode. Der Kongress steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen.

7.-9.09.2010
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, 47049 Duisburg

Projektpartner: 400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode
Organisation: Evangelische Kirche im Rheinland, Evangelischer Kirchenkreis Duisburg, Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.wir-sind-so-frei.de

Verwandte Themen:
www.salvatorkirche.de
www.stadtmuseum-duisburg.de