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Ritter Rost / Zeichnung: Jörg Hilbert

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Biennale Musik & Kultur der Synagoge

Avitall Gerstetter / Foto: Jim RaketeAvitall Gerstetter / Foto: Jim Rakete

Avitall Gerstetter / Foto: Jim Rakete

Jüdische Lebenskultur, Musik und Kunst blicken auf eine ereignisreiche, bewegte 3.000-jährige Geschichte mit zahlreichen Höhepunkten zurück. Diese Jahrtausende alte Tradition spiegelt sich in einem einzigartigen Reichtum an Musik, Kultur, Geschichten, Symbolen und Ausdrucksstilen wider. Durch die unfassbaren Verbrechen der Nationalsozialisten nahezu ausgelöscht, findet jüdisches Kulturleben seit wenigen Jahrzehnten langsam wieder eine neue Heimat in der Metropole Ruhr.

Das Ruhrgebiet ist bundesweit die Region mit den meisten jüdischen Synagogen, Gemeinden und Glaubensmitgliedern. Neue jüdische Synagogen und Gemeindezentren, wie z. B. in Gelsenkirchen, Bochum oder Duisburg ziehen immer mehr Menschen an.

Trotz ihrer Faszination tritt die jüdische Kultur der Synagoge in der Öffentlichkeit noch wenig in Erscheinung. Dabei eröffnet gerade sie faszinierende Welten, die unentdeckt, vergessen oder verschüttet waren. International renommierte Solisten und Chöre präsentieren 2010 im Rahmen der Biennale Musik & Kultur der Synagoge die Schönheit und den Reichtum sakraler jüdischer Musik in der Tradition der Komponisten Salomon Sulzer und Louis Lewandowski.

Höhepunkte im Biennale-Zyklus 2010 sind u. A. Konzertaufführungen des Synagogal Ensembles Berlin unter der Leitung von Kantor Isaac Sheffer sein. Das Ensemble besteht aus Sängerinnen und Sängern, die den Berliner Opernchören angehören oder freiberuflich als Solisten arbeiten. Es ist weltweit das einzige Ensemble, das jeden Freitagabend, Schabbatmorgen sowie an allen jüdischen Feiertagen die Liturgie von Louis Lewandowski zum Klingen bringt.

Der Leipziger Synagogalchor präsentiert mit seinem umfangreichen Repertoir aus der historischen Literatur ein Kulturerbe, welches von keinem anderen europäischen Ensemble in dieser Form interpretiert wird. Ebenfalls dabei sind die herausragende Musikerin Avitall Gerstetter, die vor wenigen Jahren Geschichte schrieb, als sie die erste deutsche Kantorin wurde und die renommierte Schriftstellerin, Organistin und Musikwissenschaftlerin Tina Frühauf.

Neben erstklassigen Konzerten darf man sich auf andere jüdische Kulturbeiträge freuen: Einblicke in die jüdische Literatur, Philosophie und Theologie wie auch Kostproben aus der jüdischen Küche warten auf die Besucher. Vorträge, Symposien und Workshops runden das Programm ab. Präsentiert wird die Biennale in den wundervollen Jüdischen Synagogen sowie weiteren sehenswerten Orten jüdischer Kultur.   

Aktuelle Informationen zu den letzten Veranstaltungen der Biennale Musik & Kultur der Synagoge

Weitere Informationen finden Sie im Flyer zum Download:

Flyer Musik und Kultur der Synagoge

Größe: 4,14 MB
Dateiformat: PDF