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Ritter Rost / Zeichnung: Jörg Hilbert

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elektrisierend!
Werbung für Strom 1890 bis 2010

Vignette, Elektrizität in jedem Gerät, 1926 / Vignette: Umspannwerk Recklinghausen. Museum Strom und LebenVignette, Elektrizität in jedem Gerät, 1926 / Vignette: Umspannwerk Recklinghausen. Museum Strom und Leben

Vignette, Elektrizität in jedem Gerät, 1926 / Vignette: Umspannwerk Recklinghausen. Museum Strom und Leben

Keine Farbe, keine Form, kein Geruch, kein Geschmack - wie verkauft man eigentlich Strom? Dieser Frage geht die Ausstellung "elektrisierend! Werbung für Strom 1890 bis 2010" nach und erzählt die Geschichte, die hinter der Werbung steckt. Werbebotschaften spiegeln kulturhistorische Trends, politische Einflussnahmen, gesellschaftliche Wertvorstellungen sowie alltagsgeschichtliche Entwicklungen wider.

Die Ausstellung zeigt, wie Elektrizitätswirtschaft und Elektroindustrie die Popularisierung der Elektrizität von Beginn an durch gezielte Werbeaktivitäten förderten und wie dadurch aus einem Luxusgut ein Massenprodukt wurde. Noch im 19. Jahrhundert war Strom eine unverkäufliche Ware. Doch mit der intensiven Nutzung der Elektrizität in Industrie, Gewerbe, Verkehr und im Haushalt etablierten sich Elektrizitätswirtschaft und Elektroindustrie als neue Branchen, die nach Absatzmöglichkeiten suchten. Elektrizität wurde fortan durch Werbung angepriesen, entweder durch Image-Werbung der Energieversorgungsunternehmen oder durch Werbung für Beleuchtung, Haushaltsgeräte, Elektromotoren und landwirtschaftliche Geräte.

Über eine Vielfalt moderner Medien hat Stromwerbung unterschiedliche Adressaten angesprochen. In Beratungsstellen, durch Anzeigen, Plakate, Postkarten, Werbefilme usw. wurden Kunden aus Landwirtschaft, Gewerbe und Haushalt gewonnen. Vorstellungen von Fortschritt und Modernität durch Elektrizität beherrschten die Werbung.
Dies änderte sich erst mit der Energiepreiskrise Anfang der 1970er Jahre. Werbung reflektierte nun ein neues gesellschaftliches Bewusstsein für einen effizienten Umgang mit Ressourcen. Das Liberalisierungsgesetz von 1998 verstärkt diese Tendenz bis heute, indem immer mehr Natur- und Ökostrom-Produkte angeboten werden.

Die Ausstellung bietet erstmalig einen systematischen Überblick zur Geschichte der Elektrizitätswerbung in Deutschland und spannt dabei den Bogen von der Werbung für Strom zur Werbung für Energieeffizienz. Zu sehen sind unterschiedliche Medien der Werbung, darunter Werbegrafiken von Peter Behrens und Ludwig Hohlwein sowie Werbefilme der 1950er Jahre im Kino des Museums.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband mit einer Bilddokumentation der Museumssammlung.

14.03. - 5.09.2010
Di-So 10-17 Uhr, Juni-August auch Mo 10-17 Uhr
Umspannwerk Recklinghausen - Museum Strom und Leben
Uferstr. 2-4, 45663 Recklinghausen

Anfahrt
Öffentliche Verkehrsmittel
• Ab Herne Bahnhof, Linie SB 20 Richtung Recklinghausen bis Haltestelle Kanalbrücke 
• Ab Bahnhof Recklinghausen, Linie SB 20 Richtung Herne bis Haltestelle Hochlarmarkstraße

Auto
• A42 Abfahrt Herne Baukau, Richtung Recklinghausen
• A2 Abfahrt Recklinghausen-Süd, Richtung Herne
Nach den Abfahrten der Beschilderung "Route Industriekultur Umspannwerk Recklinghausen" folgen.

Standort Umspannwerk Recklinghausen

Anfahrtsskizze

Größe: 338,84 KB
Dateiformat: PDF



Weitere Informationen finden Sie unter:
www.umspannwerk-recklinghausen.de

"Elektrisierend! Werbung für Strom 1890 bis 2010" ist Bestandteil des Programms EnergieKulturRuhr, mit dem die RWE AG das kulturelle Angebot der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 bereichert.
Weitere Informationen zu den Aktivitäten unter:
www.energiekulturruhr.de