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Ritter Rost / Zeichnung: Jörg Hilbert

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Frauen bauen Europa
Internationale Verflechtungen des Frauenstifts Essen (Tagung)

Kostbare Goldschmiedearbeiten aus dem Essener Frauenstift - das sogenannte Kreuz mit den großen Senkschmelzen, Mathildenkreuz, Kreuznagelreliquiar und Buchdeckel der Theophanu / Foto: Nicole CronaugeKostbare Goldschmiedearbeiten aus dem Essener Frauenstift - das sogenannte Kreuz mit den großen Senkschmelzen, Mathildenkreuz, Kreuznagelreliquiar und Buchdeckel der Theophanu / Foto: Nicole Cronauge

Kostbare Goldschmiedearbeiten aus dem Essener Frauenstift - das sogenannte Kreuz mit den großen Senkschmelzen, Mathildenkreuz, Kreuznagelreliquiar und Buchdeckel der Theophanu / Foto: Nicole Cronauge

Die wohl mächtigsten Frauen in der Region der heutigen Metropole Ruhr waren Essener Stiftsdamen. Die Äbtissinnen bzw. Fürstäbtissinnen des Essener Frauenstifts hatten nicht nur innerhalb der Mauern des Stifts das Sagen. Fast tausend Jahre lang, von 850 bis 1802, prägte und regierte das Essener Frauenstift einen Machtbereich zwischen Ruhr und Emscher mit zusätzlichen umliegenden Besitztiteln.

Im November will eine internationale Tagung in Kooperation mit der Stadt Thorn, der Katholischen Akademie DIE WOLFSBURG und dem Essener Domschatz nun die beinahe 1.000-jährige Geschichte des Essener Frauenstifts beleuchten und neue Netzwerke zur weiteren Erforschung der Frauenstifte schaffen.

So war das Essener Frauenstift für die spirituelle und kulturelle Prägung der Region von zentraler  Bedeutung. Politik, Wirtschaft und Verwaltung der Region wurden hier bestimmt, viele Impulse für die Bildung gegeben, europäische Geistesgeschichte geschrieben.

Noch heute kündet der Essener Domschatz mit seinen einzigartigen Meisterwerken aus ottonischer Zeit von Reichtum und Macht der resoluten Essener Herrscherinnen. Dennoch war das Frauenstift Essen nicht das einzige weibliche Geistes- und Machtzentrum in Europa. Es stand in enger Verbindung zu Einrichtungen in Brescia (Italien), Remiremont (Lothringen/Frankreich) oder Nivelles (Belgien). Das Programm der Tagung bezieht diese Verbindungen sowie zentrale Orte des einstigen Essener Stiftslebens mit ein: der Domschatz und die Münsterkirche sowie das Schloss in Borbeck als Residenz der Äbtissin werden als Schauplätze der Stiftsgeschichte vorgestellt.

Frauen bauen Europa
4.-7.11.2010

Partner: Katholische Akademie DIE WOLFSBURG, Mülheim an der Ruhr, Essener Domschatz

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.kultur-im-bistum-essen-2010.de