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Ritter Rost

Ritter Rost / Zeichnung: Jörg Hilbert

Ritter Rost erklärt die Kulturhauptstadt. / MEHR

RUHR.2010 Veranstaltungstickets

Label: "Hier wird neue Energie gefördert. Sie heißt Kultur."

Buch drei

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Fremd(e) im Revier

Bochums pulsierende Innenstadt. Kortumstraße im Jahr 1904 / Foto: Presse- und Informationsamt der Stadt BochumBochums pulsierende Innenstadt. Kortumstraße im Jahr 1904 / Foto: Presse- und Informationsamt der Stadt Bochum

Bochums pulsierende Innenstadt. Kortumstraße im Jahr 1904 / Foto: Presse- und Informationsamt der Stadt Bochum

Seit dem 19. Jahrhundert gilt das Ruhrgebiet als europäische Musterregion für globale Vernetzung. So unterschiedlich wie ihre Kulturen waren die Beweggründe, die die Menschen ins Revier lockten - als Unternehmer, Wirtschaftspioniere oder Arbeitskräfte, als Besatzer oder als Zwangsarbeiter.

Aus dem Schatz der Archive der Metropole Ruhr ist ein gemeinsames Ausstellungsprojekt entstanden, das die verschiedenen Aspekte der Migration beleuchtet: Was ist Wahrheit, was Klischee oder Mythos am angeblich so harmonischen Miteinander? Wie wurden die Fremden von den Einheimischen gesehen, und wie nahmen die Migranten das Revier und seine Menschen wahr?

Antworten gaben bereits Ausstellungen im ersten Halbjahr 2010: "Glaube, Arbeit Freiheit - Fremde in Wesel 1543–1815" und "Im Vest angekommen!?" in Marl. "Bochum – das fremde und das eigene" öffnet den Blick darauf, wie Fremdes zu Eigenem wird und umgekehrt. Einen Schwerpunkt bildet die Zeit der Hochindustrialisierung, in der zahlreiche Menschen nach Bochum strömten. Die Stadt veränderte sich rasant und wurde ihren "Ureinwohnern" fremd. In der NS-Zeit kulminierte die Ablehnung des vermeintlich "Fremden" in der Ausgrenzung und Vernichtung.

25.4.2010-31.3.2011: Bochum

Bochum - das fremde und das eigene. Unter dem Titel der Ausstellung lässt sich (fast) die gesamte Stadtgeschichte schreiben: von der Besiedelung des Bochumer

Raumes in der Jungsteinzeit bis zur multikulturell geprägten Gegenwart. Die Ausstellung widmet sich dem Wechselspiel von "fremd" und "eigen". / MEHR

9.5.-11.7.2010: Bottrop

"Fremde - Feinde - Freunde. Franzosen in Bottrop und im Land an Emscher und Lippe vom 16. bis zum 21. Jahrhundert". Das Stadtarchiv Bottrop und das Museum für

Ur- und Ortsgeschichte zeigen eine Gemeinschaftsausstellung, die über 400 Jahre zurück blickt auf die Geschichte der Franzosen im Land an Emscher und Lippe. / MEHR

7.5.-20.6.2010: Wesel

Glaube, Arbeit, Freiheit - Fremde in Wesel 1543 - 1815, Städtisches Museum Galerie im Centrum in Wesel. Wesel gehört zu den Städten im Rheinland bzw. im Ruhrgebiet, die (sieht

man einmal von Juden und Lombarden im Mittelalter ab sowie von Neubürgern) seit dem 16. Jh. ständig mit Migration aus unterschiedlichen Gründen konfrontiert war. / MEHR

22.5.-6.6.2010: Marl

Im Vest angekommen!? - Zuwanderung ins nördliche Revier. Das Revier und besonders die Region um Marl sind erst durch die Zuwanderung in all ihren

Facetten zu dem geworden, was sie heute sind. Die Themenvielfalt der Ausstellung ist daher genauso umfassend wie die Diversität ihrer Akteure. / MEHR

1.7.-30.9.2010: Essen

Die Ruhrbesetzung 1923 bis 1925 im Spiegel von Plakaten und Karikaturen. Als französische und belgische Truppen im Januar 1923 das Ruhrgebiet besetzten, löste diese Gewaltmaßnahme den

massenhaften Protest der Bevölkerung aus. Die Reichsregierung rief zum "passiven Widerstand" auf, und in der Folgezeit gab es immer wieder Sabotageakte und blutige Zusammenstöße. / MEHR

6.6.-31.8.2010: Gelsenkirchen

Bergfremd(e). Ausländer im Ruhrbergbau. Ausländische Arbeitskräfte, aber auch ausländische Unternehmer, Ingenieure und Investoren waren für

die Entwicklung des Ruhrbergbaus als einer der Kernindustrien des Ruhrgebietes im 19. und 20. Jahrhundert von ausgesprochener Relevanz. / MEHR

16.9.-8.10.2010: Dinslaken

Die vergessenen Frauen- Arbeitsmigrantinnen der ersten Generation im Ruhrgebiet, Museum Voswinckelshof, Dinslaken. Denkt man an die 1950er und 1960er Jahre, als die erste Generation von Zuwanderern

nach Deutschland kam, drängen sich unwillkürlich männlich besetzte Bilder auf. Eine Ausstellung im Dinslakener Museum Voswinckelshof lässt nun die Frauen zu Wort kommen. / MEHR

18.9.-16.10.2010: Mülheim an der Ruhr

"Spurensuche - Fremdheitserfahrungen und biographische Skizzen seit der frühen Neuzeit". Betrachtet man die"Fremden im Revier", wird der Blick durch den wirkungsmächtigen Mythos vom "Schmelztiegel Ruhrgebiet"

nahezu zwangsläufig auf die Zuwanderungen während der Hochphase der Industrialisierung des Ruhrgebiets gerichtet. Die Mülheimer "Spurensuche" schaut jedoch über diese historische Epoche hinaus. / MEHR

22.7.-19.9.2010: Recklinghausen-Hochlarmark

Recklinghausen richtet mit "Wohnen, Leben und Arbeiten von 'Fremden' im Revier. Hochlarmark als Brennpunkt der Recklinghäuser Migrationsgeschichte" vom 22. Juli bis zum 19. September

den Fokus auf die Hochindustrialisierung und auf die um 1880 massiv einsetzende Migration nach Recklinghausen mit den im Volksmund genannten "Polenzechen" im Süden der Stadt. / MEHR

Begleitveranstaltungen zu ''Fremd(e) im Revier"

Zu ihrem Begleitprogramm gehört eine Reihe von Veranstaltungen, in denen Schülerinnen und Schüler bzw. junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zusammen mit älteren Verwandten Gerichte aus den Herkunftsländern

der Familien vorstellen oder auch drei Bustouren zu den einzelnen Stationen, wo vor Ort die KuratorInnen durch die Ausstellungen führen und für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen. / MEHR