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Kulturhauptstadt ohne Barrieren

Ruhrschleuse am Wasserbahnhof, Mülheim an der Ruhr / Foto: Manfred VollmerRuhrschleuse am Wasserbahnhof, Mülheim an der Ruhr / Foto: Manfred Vollmer

Ruhrschleuse am Wasserbahnhof, Mülheim an der Ruhr / Foto: Manfred Vollmer

Die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 lädt alle Menschen ein. Dies ist keine noble Geste, sondern eine Selbstverständlichkeit. Doch ganz so einfach, wie es klingt, ist es nicht. Denn in unserer Gesellschaft haben leider nicht alle Menschen die gleichen Zugangschancen. Das muss anders werden. Insbesondere für Menschen mit Behinderungen und sozial Benachteiligte müssen bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit auch
sie ohne Schwierigkeiten Veranstaltungen, die sie interessieren, erleben können. Dass dieses Ziel erreicht wird, dazu will die Kulturhauptstadt Europas 2010 beitragen.

RUHR.2010 hat sich gemeinsam mit Experten unter dem Stichwort "soziale Teilhabe" vier zentralen Aufgaben gestellt:
• Alle Informationen zur Kulturhauptstadt sind allen Interessenten zugänglich zu machen und verständlich zu vermitteln.
• Das Programm hat integrative Projekte anzubieten, an denen Menschen mit und ohne Behinderung beteiligt sind.
• Der Zugang zu den Veranstaltungsorten für Künstler und Besucher ist barrierefrei zu gestalten.
• Für wirtschaftlich benachteiligte Menschen muss eine erschwingliche Preisgestaltung geschaffen werden.

Mit finanzieller Unterstützung des Lions Hilfswerks "Soziale Dimension" e. V. wird ein barrierefreier Reiseführer für die Metropole Ruhr erstellt, der ab Ende 2009 über ein Online-Portal auch tagesaktuelle Informationen zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 anbietet. Die Ruhr Tourismus GmbH beteiligt sich an diesem Projekt.

Daneben wurden zahlreiche weitere Aktivitäten initiiert: Erstmals wurden aktuelle Informationen zur Barrierefreiheit in der gesamten Region gesammelt. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat alle Veranstaltungsorte in der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 untersucht. Die Studie wird allen Städten an der Ruhr zur Verfügung gestellt. Der Lions Club sammelt Spenden für das Projekt "Soziale Teilhabe". Seine Mitglieder werden bei Großveranstaltungen Ansprechpartner für Menschen mit Behinderungen sein. Die Arbeiterwohlfahrt eröffnet in Dortmund ein Beratungsbüro, das die Städte der Metropole Ruhr kostenfrei berät, wie sie Barrierearmut vor Ort gestalten können.

Auch das Programm der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 wird Zeichen der sozialen Teilhabe setzen. Der Landschaftsverband Rheinland organisiert 2010 seinen Tag der Begegnung für Menschen mit und ohne Behinderung in der Essener Gruga. Das Projekt "Europa InTakt 2010", geleitet von Prof. Dr. Irmgard Merkt, TU Dortmund, steht für die aktive Teilhabe von Menschen mit Behinderung und umfasst drei Bereiche: musikalisch-kreative Praxis, eine Konzertreihe und einen wissenschaftlichen Kongress. Die TWINS-Projekte "DIN Art", "Piano", "palaixbrut_installation" und "InnenWeltenAußenWelten" zeigen, wie Kunst und Pantomime um die Dimensionen von Kunst und Behinderung bzw. Kunst und Psychiatrie bereichert werden können.

Die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 bekennt sich zu ihrer sozialen Verantwortung. Sie will mit ihren Aktivitäten ein stärkeres Bewusstsein in der Öffentlichkeit dafür schaffen, dass viele Menschen in unserer Gesellschaft aus sozialen und gesundheitlichen Gründen benachteiligt sind. Ziel muss es sein, die noch bestehenden Barrieren endgültig abzubauen.

Eine Kulturhauptstadt für alle Menschen

Empfehlungen der agentur barrierefrei NRW zur Barrierereduzierung bei Veranstaltungsorten und zu Unterstützungsangeboten für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen

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