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Klaus Obermaier - Shine on

Shine on / Entwurf: Klaus ObermaierShine on / Entwurf: Klaus Obermaier

Shine on / Entwurf: Klaus Obermaier

Klaus Obermaier arbeitet in den Bereichen Tanz, Theater, Musik und visuelle Künste. In seinen Aufführungen und Projektionen werden die Übergänge zwischen realem Raum und projizierten Bildwelten fließend. Es entsteht ein illusionärer Raum, in dem die Bewegungen der Menschen Veränderungen der Bilder bewirken und umgekehrt die Bildveränderungen den Menschen in seinem Verhalten beeinflussen.

Obermaier entwickelt in den letzten Jahren komplexe Interaktionen zwischen Aufführenden, projizierten Bildern und Klängen für Konzerte und große Open Air Aufführungen wie die Linzer Klangwolke. Die Besucher können selbst Klänge generieren und bestimmte Aspekte der Musik und der Bildprojektionen beeinflussen. Eines der wichtigsten Anliegen Klaus Obermaiers ist es, die Menschen auf ungewohnte Weise körperlich, handelnd oder visuell in das Werk einzubeziehen.

In seinen großformatigen Projektionen auf Gebäude arbeitet Obermaier mit visuellen Auflösungsstrategien. So scheinen sich die Gebäude in fassadenfüllenden Projektionen in ihrer Materialität aufzulösen.

Für ''Ruhrlights: Twilight Zone'' zeigt Obermaier seine filmische Projektion ''Shine on'' auf der Fassade des Rathauses. Damit hat er den Counterpart zu dem strömenden Wasser der Installation von Mader-Stublic-Wiermann entwickelt: Die Fassade des Rathauses scheint in Flammen aufzugehen. Ausgewählte Filmausschnitte explodierender Objekte sind ihrem Originalkontext entwendet und in den öffentlichen Raum übertragen. Die Architektur wird zur filmischen Kulisse von scheinbar deplatzierten dramatischen Szenen.

Aufbauend auf seinen Medienperformances der 1990er Jahre entstand in Zusammenarbeit mit dem Ars Electronica Futurelab in Linz die interaktive Performance ''Apparition'', in der er erstmals mit einem komplexen Motion-Tracking-System arbeitet, das die Bewegungen der Performer aufnimmt und Veränderungen großformatiger, projizierter Bilder bewirkt. Anknüpfend an frühere Entwicklungen von Merce Cunningham, John Cage und William Forsythe nutzt Obermaier digitale Technologien, um sich von traditionellen Formen der Choreographie zu lösen und um die Selbstbestimmung der Tänzer zu erweitern.

Zur Eröffnung in Mülheim entwickelt Obermaier gemeinsam mit der Accademia Nazionale di Danza di Roma und der Universität IUAV Venedig, Facolty of Arts and Design, in einer eintägigen ''art lounge'' interaktive Performances und Installationen im Ringlokschuppen.

Infos zu Klaus Obermaier

Informationen zur An- und Abreise finden Sie auf der Ort-Seite Mülheim an der Ruhr.