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Besucherzentren

Deutsches Bergbau-Museum / Foto: Stadt Bochum

An fünf zentralen Orten entstehen Besucherzentren, die als kulturtouristische Drehscheiben der Metropole Ruhr dienen. / MEHR

Witten

Als Pendant zur Installation in Hattingen wählt Andreas M. Kaufmann in Witten die Ruine Hardenstein als Projektionsfläche. Die spätmittelalterliche Burganlage Hardenstein wurde ehemals von der Familie von Hardenberg bewohnt, einem Hochadelsgeschlecht aus dem Bergischen Land. Der zweigeschossige, teilunterkellerte Palas aus Ruhrsandstein besaß zahlreiche Kamine und Erker sowie zwei runde Ecktürme mit Schießscharten. Die Vorburg bestand aus einer Ringmauer mit zwei Toren, wovon eines noch erhalten ist. Nachdem der Adelssitz nicht mehr genutzt wurde, begann im 18. Jahrhundert sein Verfall.

Seit 1974 bewahren die Burgfreunde Hardenstein e. V. die Ruine vor weiterer Zerstörung. Bei den Erhaltungs- und Restaurierungsarbeiten werden sie von der Stadt Witten unterstützt.

In der Gegenwart reiht sich Hardenstein ein in eine Kette kulturgeschichtlicher Relikte, die – gemeinsam mit der reizvollen Landschaft des Ruhrtals und den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten auf dem und entlang des Flusses –ein attraktives touristisches Ziel bilden. Das Tal mit den historischen Zechen Theresia und Nachtigall, das Muttental mit seinen Zeugnissen des frühen Bergbaus, sowie Hardenstein und das Königliche Schleusenwärterhäuschen sind vielfältig erleb- und erfahrbar: auf Wanderwegen, auf dem Ruhrradweg, mit dem Museumszug oder dem Ausflugsschiff ''Schwalbe'' und sogar einer Elektrofähre für die Personen- und Fahrradbeförderung.

Die dauerhafte Lichtinstallation an Hardenstein wird das Zusammenspiel von Natur und Architektur, sowie von Kultur und Geschichte um eine wirkungsvolle, künstlerisch bedeutende und überregional wahrnehmbare Facette erweitern.

Künstler: Andreas M. Kaufmann ''Dem Ort seine Sprache''

Zeitraum: Ab dem 17.09.2010 permanent, Beleuchtung im Winter von 17.00 bis 22.00 Uhr.

Anfahrt:
Ruine Hardenstein, Hardensteiner Weg, 58452 Witten
Anfahrt zum Königlichen Schleusenwärterhaus mit dem besten Blick auf die Ruine: Insel 1, Witten
ÖPNV: ab Witten Hbf mit Bus 320 Richtung Witten-Kämpen oder Bus 375 Richtung In den Eichen bis Haltestelle ''Herbeder Str.'' Fußweg zum ''Königlichen Schleusenwärterhaus'', mit dem besten Blick auf die Ruine. Übersetzen mit Ruhrfähre möglich.

Download der Übersichtskarte Witten

Größe: 9,17 MB
Dateiformat: PDF